Der zuverlässige musikalische Begleiter von "Into Darkness"-Regisseur J.J. Abrams, Michael Giacchino, liefert zum gerade auch im deutschen Kino gestarteten Star Trek-Sequel einen Score, der mit ähnlichen Mitteln arbeitet wie seine aufsehenerregende Musik aus dem Jahr 2009. Giacchino schlug sich bei der Star Trek-Neuauflage achtbar - immerhin gegen das Erbe sowohl des klassischen Original-Title Theme von Alexander Courage als auch gegen die Kino-Scores solcher Schwergewichte wie Jerry Goldsmith oder James Horner. Letzerer hatte ja das Abenteuer "The Wrath of Khan" musikalisch gestaltet, dessen Protagonist auch in "Into Darkness" - in jungen Jahren - als mächtiger Widersacher von Kirk & Spock agiert. Gelegentliche Anleihen bei den honorigen Vorgängern sind da naheliegend und werden von Giacchino puntgenau gesetzt. Allzu düster wird es trotz des dräuenden Sequel-Titels und Klingonen "Wartet" nicht - Sturzflug abgewendet, aber hat daran denn jemand gezweifelt? Zuguterletzt: Die Star Trek-Charaktere im Pixar-Look - ein erster Schrittt in eine neue Dimension für das Merchandising im Star Trek-Universum? |