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Reviews Crossover 03-12 Drucken E-Mail

   

 * soundtrack *  crossover *  pop/rock  *  catalog  *  jazz electro  *  world  * audiobook * 

 Tori Amos - Night Of Hunters
 
 Deutsche Grammophon / Universal 
  
 
Spät, aber nicht zu spät hat auch Tori Amos mittlerweile zwölftes Album, das  Opus "Night Of Hunters" aus dem Vorjahr, den Weg zu uns gefunden.  Ihr ambitionierter Songzyklus des 21. Jahrhunderts fußt auf Bach, Chopin, Mussorgsky, Satie oder Schubert und passt insofern hervorragend zur Klassik-Institution Deutsche Grammophon. Zunächst schiebt sich für den Pop-Sozialisierten jedoch beim Opener die melodische Nähe zu "King of Pain" von Police irritierend in den Vordergrund. Aber möglicherweise hatte Sting ja seine Vorliebe für alte Musik schon in den 80ern entdeckt und, wie Amos jetzt, eine Variation von "Song Of The Madwoman On The Seashore" des französischen Komponisten Charles-Valentin Alkan zu Papier gebracht. In dem Songtitel entsprechender Pose schaut die Sirene denn auch vom Cover. Textlich einmal mehr Verklausuliertes zu Weiblichkeit, Spiritualität, Religiösität, irischer Mythologie und Phantastik. Die Amos tritt u.a. mit ihrer elfjährigen Tochter Natashya (in vier Songs als gesangliche Dialogpartnerin und füchsische Gestaltenwandlerin)  auf und lässt mit "Night.." eine veritabel vollgepackte Schöpfung vom Stapel, die -Sympathisanten zumindest- mehrere Abende der Beschäftigung garantiert.               www.toriamos.com


 
  
 Christoph Stiefel / Lisette Spinnler - Bima Sakti
 
 Traumton / Indigo                                                                                              TIPP & LIVE-TIPP  
  
 
Pianist Christoph Stiefel und Sängerin Lisette Spinnler holen den Hörer gleich mit einer melancholischen, ungewöhnlichen Version von Dolly Partons "Jolene" ins Boot. Gesang und Klavierspiel verschmelzen in der Folge noch des öfteren zu einer harmonischen Einheit. Auf ihrem Duo-Album "Bima Sakti" ("Milchstraße oder "Universum" auf indonesisch) haben neben Stiefels filigranen "Isorhythm"-Kompositionen vor allem exotische Klangfarben ihren Platz, wie bei "Astracan Cafe", "Burasi Mustur" oder dem durch Youssou N´Dour geprägten "Djabaram". La Spinnler meistert solche, teils nicht gerade kleinen Herausforderungen in den verschiedenen Sprachen recht souverän.                                                                                                       Für aktuelle Livetermine in Deutschland und der Schweiz bitte checken:  www.christophstiefel.ch                       www.lisettespinnler.com



 
  
 Knut Bjornar Asphol - Mnemonic
 
 India / Rough Trade                                                                                                                                   
 
  
 
Für „Mnemonic“, das neue, gefällig im jazznahen Fahrwasser von bekannteren Nordmann-Kollegen wie Terje Rypdal und Nils Petter Molvaer schippernde Werk des norwegischen Multi-Instrumentlisten Knut Bjørnar Asphol haben offenbar die Label Schlange gestanden. Die acht Tracks des über eine Stunde  langen Albums zeigen Asphol als zwischen Jazz, Rock, Ambient, Electronic & World Music munter herumwechselnden Songwriter und Produzenten ohne Berührungsängste mit anderswo als zu melodisch-kommerziell empfundenen Klängen. Der im norwegischen Molde geborene KBA konnte mit sechs Jahren bereits Gitarre spielen & komponieren. Vom klassischen Rock kommend (noch 2009 werkelte er in der Gothic-Rock-Formation Postscriptum, produzierte aber auch das Album des norwegischen Grand Prix-Gewinners Alexander Rybak) und beeinflusst durch das vor der Haustür stattfindende International Jazz Festival, ist das kompakte "Mnemonic" nun Asphols aktuelles Genre- Barometer.


 
  
 Fjoralba Turku - Serene
 
 Traumton / Indigo                                                                                               LIVE-TIPP
 
  
 
Für ihr Debüt "Joshua" von 2010 wurde Fjoralba Turku von der Fachpresse als veritable albanische Jazz-Entdeckung bejubelt. Auf dem zweiten Album "Serene" singt die junge Dame mit dem klangvollen Namen immerhin dreimal in ihrer Muttersprache und wagt sich sonst u.a. an zwei Lord Byron-Gedichte. Von fünf der zehn Stücke hat sie Musik oder Text alleine oder zumindest mitgeschrieben, während die Arrangements meist auf das Konto Ihres Partners und Bassisten Paulo Cardoso gehen.        Play Track 6.           Am 25. und 28.3. ist Fjoralba Turku zunächst mit dem "Haiku"-Projekt ihres guten Bekannten Geoff Goodman live im Münchner Raum zu erleben.

www.fjoralbaturku.com


 
  
 Christina Pluhar - Los Pajaros Perdidos
 
 Virgin Classics / EMI
 
  
 
„Alte Musik“ neu angefasst. Christina Pluhar, Leiterin ihres Ensembles L' Arpeggiata und Solistin an der Basslaute Theorbe, frischt jahrhundertealte Barockpartituren mit  temperamentvollen Improvisationen auf. Auf "Los Pajaros Perdididos" unternimmt la Pluhar mit Ensemble und dem Star-Countertenor Philippe Jaroussky eine Reise durch die Musik Lateinamerikas - insbesondere die Venezuelas und Paraguays mit Flamencos, Fandangos, Boleros anderen (Lied-)Formen. Kein Wunder, spielen doch in den südamerikanischen Volksmusiktraditionen die Zupfinstrumente, denen Pluhar & Co so verbunden sind, stets eine tragende Rolle. Das ist recht kurzweilig im Ergebnis, die Deluxe-Edition mit Buch wird Rezensenten allerdings vorenthalten.
www.arpeggiata.com     www.christinapluhar.de


 
  
 Philip Glass - In The Penal Colony        Michael Nyman Band - Michael Nyman
 
 Various Artists - OMM  *  MN Records / beide: Codaex
 
  
 
Philip Glass´ Oper "In the Penal Colony", deren überwiegend düstere Musik von einem Streichquintett gespielt wird, fußend auf Franz Kafkas Erzählung "In der Strafkolonie", stieß bei ihrer Uraufführung im Jahre 2000 in Seattle nicht gerade auf ungeteilte Begeisterung. Hinrichtungsthematik, bizarrer Folterapparat & kafkaeske Todesmaschinerie ergeben nicht das leichteste Umfeld für abendlichen Kulturgenuß.  Wer in Deutschland möglicherweise den Stuttgarter Inszenierungen der Glass-Opern „Satyagraha“ und „Echnaton“ oder gar einer der "Penal Colony"-Aufführungen von Nürnberg bis Darmstadt beiwohnen durfte, wird den minimalistisch sezierten Gefühlen möglicherweise jedoch mehr abgewinnen können. Hier in der Fassung des Music Theater Wales unter der Leitung von Michael Rafferty.

Dieses zum 30-jährigen Jubiläum herausgegebene, opulente Digipak-Reissue des ersten hochgelobten  Michael Nyman-Band-Albums aus dem Jahre 1981 wird die Anhänger des britischen Minimalisten freuen - war man doch bisher auf die längst vergriffene Vinylfassung angewiesen. Produziert vom Maestro und David Cunningham, enthält die aktuelle Remaster-Fassung neben der Optik des europäischen LP-Releases auch das Artwork der japanischen Fassung als Faltblatt. Im Tracklisting findet sich Material aus frühen Peter Greenaway Filmen wie  "Bird Anthem" (aus "Act Of God") und "Bird List Song" (aus "The Falls"), das erste Konzertstück der Michael Nyman Band, "In Re Don Giovanni" oder das berüchtigte "Waltz in F" mit Evan Parker und Peter Brotzman an den Blechen.                                       www.michaelnyman.com






 
  
 Ars Nova Copenhagen / Paul Hillier - A Bridge Of Dreams                                     Alfred Vogel - Vogelperspektive
 
 Various Artists - EMI Classcis
 
  
 
Interessantes Konzeptalbum mit zeitgenössischer Vokalmusik von Komponisten und Textern aus der pazifischen Hemisphäre: aus China, Japan, Kalifornien, Neuseeland und Australien. Das Grammy-prämierte, für seine Interpretationen von Mittelalter- und Barockmusik bekannte Vokalensemble Ars Nova Copenhagen interpretiert unter der Leitung von Paul Hillier diesmal sowohl sakrale als auch weltliche Werke wie das abschließende Titelstück aus der Feder der australischen Komponistin Anne Boyd, inspiriert von einem mittelalterlichen japanischen Text der Lady Sarashina oder das von Andrew Lawrence-King auf seiner barocken Harfe begleitete Gedicht "The Seafarer".       
 www.arsnovacopenhagen.com
 

Der österreichische Schlagzeuger Alfred Vogel mit seinem aktuellen musikalischen Blick auf die Welt: der "Vogelperspektive". Mit individuellem Bildpunkt und heimatlichen Studio in Bezau (im Bregenzerwald) zieht Vogel seine mal mehr, mal weniger freien Linien in den Jazz, mal als "Crossfade", mal als über 10-minütige "Facebook Love Affair".  Wenn sich aus improvisatorisch wirkenden Instrumentengeräuschen vor allem über die Gitarre Morricones Harmonikamann schält, ist das bereits die Anschaffung wert. Eine feste Besetzung gibt es bei Vogel nicht, aber in adhoc-Formationen wie ´Die Glorreichen Sieben´, `Le Noir´ oder ´Intensivstation´ namhafte Mitstreiter wie Billy Martin (Medeski Martin & Wood, Lounge Lizards), Kalle Kalima (Johnny La Marama, Baby Bonk), Christian Lillinger (Hyperactive Kid, Grünen) oder David Helbock und den Schweizer Wolfgang Zwiauer.


Arndis Halla - Keep On Walking
Edel

Apassionata-Stimme Arndis Halla widmet sich nach der Co-Autorenschaft zum Bildband „Island – Zauber der Freiheit“ (auf der letztjährigen Buchmesse mit Island als Gastland vorgestellt) wieder ganz der Musik. Die Sopranistin hat für ihr neues Crossover-Album "Keep On Walking" zwölf, die Kitschgrenzen des öfteren bewusst überschreitenden  Titel für die Zielgruppe eingespielt, im bewährten Fahrwasser einer Sarah Brightman - inklusive abschließendem "Music In The Night" im Dance-Mix.                                                                        www.arndishalla.com         www.apassionata.de












 
  
 Previous Issue: 12/11 - 1/12                                                            © cinesoundz 2012   

 * soundtrack crossover  *  pop/rock  *  catalog  *  jazz  electroworld  * x-mas * 

 
 
 


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