Marty Supreme Heimkino-Gewinnspiel - Timo² ohne Oscars

Großer Sport mit kleinem Ball. Nachdem die deutsche Tischtennis-Dokumentation Ping Pong Paradise es 2025 von Festivals auch in eine reguläre Kinoauswertung schaffte, ist ein zweiter neuer Film mit Timo Boll sogar Oscar®-Kandidat...
Oscars® ´26: Eine gewaltige Ohrfeige bei den Academy Awards für Marty, TimoT & die aus dem Ruder gelaufene Supreme-Kampagne. Chalamet, Safdie & Co. bekommen nach 9 Nominierungen am Ende einen Zero-Return um die Ohren gehauen.
marty supreme
A24 - Tobis - D-Kinostart 26.02.2026 - Oscar®-Gala 15./16.03.2026 - Blu-ray & DVD-Release 29.05. - Gewinnspiel s.u. ⇓
|
* Deutscher Trailer * Original-Trailer* Tobis-Film-Website* * Timo Boll @ Marty Supreme - Die Zeit - Video * © Fragressi/A24/Zeit * Marty Reisman-Memoiren: Confessions of America's Greatest Table Tennis Champion & Hustler * Marty Reisman-Video * Die neu erhältlichen Bildträger fürs Heimkino warten neben einem "9- Oscars"-Stempel auf dem Wendecover (sehr klein darüber: "nominiert für"...) mit Making of, Safdie-Audiokommentar, Bildergalerie & Trailer auf. Gewinnspiel ! Wir verlosen je 1x die Blu-ray & die DVD ! ⇒⇒⇒ Preisfrage: ⇒ Für welche Kino-Hauptrolle hatte Chalamet im Jahr zuvor vergebliche Oscar-Hoffnungen gehegt?
Mail-Antworten mit Betreff: "MARTY", Klarname & postalischer Adresse bitte an:cinesoundz 4 @ gmail . comRechtsweg ausgeschlossen - Einsendeschluß 11.06.2026 ! |
|
Regisseur (& Co-Drehbuch-Autor) Josh Safdie (Uncut Gems) ließ sich für sein erstes Solo-Projekt nach der Trennung von Bruder Benny (The Smashing Machine), das aktuell für 9 Oscars nominierte Spektakel Marty Supreme, vom Leben des jüdischen US-Tischtennis-Paradiesvogels Marty Reisman inspirieren. Als Fan des Sports stand für Safdie schnell fest, die deutsche Tischtennis-Legende Timo Boll für eine kleine Nebenrolle nebst etwas Training mit seinem Star, Bolls Namensvetter Timo(thée) Chalamet einzuplanen. Nun sind auch im Film einige lange eingeübte Ballwechsel mit Boll als tschechischem Fifties-Ass Vladimir Sebek zu bewundern.
Chalamets rastloser Charakter Marty Mauser, schneller & frecher als Andere, will sich aus seinem Dasein als Schuhverkäufer verabschieden, mittels seiner Supreme-Begabung für: Tischtennis. Nach Dienstschluss bessert Mauser seinen kargen Lohn im New York der Fifties auf, indem er Ping Pong um Geld spielt, was so leidlich anläuft. Für den Traum, Weltmeister und berühmt zu werden, lügt, stiehlt & betrügt der Exzentriker - ein eher unsympathisches Früchtchen. Eigentlich wie dieser ganze Großfilm, schamlos auf Oscar(s) gepolt. Unabhängig davon, ob die Familie von Reisman sich bei Safdies/Chalamets Mauser-Inkarnation zu Recht übergangen fühlte, alles an Film & Kampagne schreit überlaut `Academy Award´, wohl auch weil Chalamet im Vorjahr für seine Dylan-Performance in Like A Complete Unknown am Ende nicht oscar-prämiert wurde.
Der nervös-rasante Sports- & Crime-Hybrid, mit seinen Scorcese-Anleihen auf der Hunde-Gangster-Nebenstrecke mit Abel Ferrara, ist immerhin über 150 Minuten unterhaltsam, nicht zuletzt wegen der alternierenden musikalischen Untermalung mit Fifties-(u.a. Les Paul, Perry Como oder Fats Domino) und Eighties-Gassenhauern - etwa von New Order, Peter Gabriel, PIL oder Alphaville. Im Abspann läuft Tears for Fears´ hymnisches Everybody Wants To Rule The World (Score: Daniel Lopatin) - und rundet diese Oscar-Sause. Welche ob Machart & Marketing-Overkill die eine oder den anderen im Publikum mit einer Art Muskelkater zurücklassen könnte - wie den wie stets bescheidenen Fairplay-Champion Timo Boll nach 3 Stunden Aufschlag-Rückschlag am Set mit Chalamet: "Ich glaube eher, dass das mein letztes Filmprojekt war. Schauspieler möchte ich nicht werden", ließ Boll per dpa wissen. - sr ♦ ![]() |
ping pong paradise
Cine Global - D-Kinostart 23.10.2026
|
O-Ton Ovtcharov: "Eine besondere Saison für mich – seit vielen Jahren die erste zurück in der TTBL, dann der Pokalsieg mit Neu-Ulm und dann, wie die meisten ja wissen, der Zerfall dieses wohl einmaligen Tischtennis-Projektes, das sicherlich nicht nur Fans hatte." ♦ D.O. auf Instagram ♦ Und Timo Boll? Der kommt hier als sportlicher Gegner, im Team des * Deutscher Trailer* Cine Global-Website *Dokfest Filmsite * |
|
Eine weitere Nebenrolle hatte Timo Boll bereits in der Tischtennis-Dokumentation Ping Pong Paradise inne (s.u.).
Dessen Boss & Investor Florian Ebner hatte zuvor die Weltranglistenplätze 4, 6, 7 und 10 verpflichtet Mit dabei: Truls Möregårdh (Schweden), Lin Yun-Ju (Taiwan) sowie Tomokazu Harimoto (Japan) - wohl das nominell beste deutsche Vereinsteam der Tischtennis-Geschichte, jeweils eingeflogen für die lukrativen Champions League und Pokal-Begegnungen, während die drei russischen Talente sich im auch filmisch vergleichweise öden Bundesliga-Alltag aufreiben... |
this page: texts © sr / cinesoundz 02-2026 - pics © * A24 - Tobis (Setfoto Joe Fragrassi) / Cine Global









